ENI Nr. 02313778 - MMSI Nr. 211573560 22. Mai. 2020

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MS Wels

Bild: Ein seltener Anblick, das GMS Wels befährt den Neckar.
Ein seltener Anblick, das GMS Wels befährt den Neckar.

Ein Nordlicht im Süden

Der Neckar ist eigentlich überhaupt nicht das Revier des Binnenschiffes GMS Wels. Für gewöhnlich operiert der Motorfrachter hoch oben im Norden wie beispielsweise auf dem Elbe-Lübeck Kanal. Im Mai 2020 jedoch, war der Wels auf dem Neckar Richtung Plochingen unterwegs.
Was den Wels jetzt letzten Endes so tief in den Süden getrieben hat bleibt unklar. Ist das ausgedehnte Operationsgebiet womöglich eine Folge sinkender Frachtraten im Norden bedingt durch die Corona-Kriese?

Bild: Die gut gepflegte MS Wels auf dem Neckar.
Die gut gepflegte MS Wels auf dem Neckar.
Der Wels mutet ausgesprochen klassisch an, ein richtig schönes Schiff eben. Gleichwohl macht es einen sehr gepflegten Eindruck. Was man auf den Fotos leider nicht sehen kann, ist der geniale Sound der Hauptmaschine. Diese tut seit den Anfangstagen des Schiffes ihren Dienst. MS Wels fährt nämlich seit 67 Jahren immer noch mit der ersten Maschine, Es handelt sich dabei um eine 500 PS starke MWM RH 348 SU. Der Verbrauch des Aggregats liegt bei 30 Lietern Gasöl in der Stunde.

Geschichte des GMS Wels

Die letzte bekannte Position der MS Wels war hier.
Bild: Steuerhaus und der hintere Wohnbereich des GMS Wels.
Steuerhaus und der hintere Wohnbereich des GMS Wels.
Das Schiff wurde 1953 auf der Rheinwerft in Mainz-Mombach als MS RHEIN-MAIN erbaut und war ursprünglich in Frankfurt beheimatet. Zunächst war das Schiff nur 67 Meter lang, wurde später aber auf die heutigen 80 Meter verlängert.
1973 verkaufte man das Schiff an ein Niederländisches Unternehmen in Rotterdam. Dort erhielt es den Namen HARDI.
1980 stand ein weiterer Eignerwechsel bevor. Das Schiff ging an ein Unternehmen in Terneuzen und erhielt den Namen HENNY-B.
Erst 2012 ging das Schiff an Sebastian Pfingst im niedersächsischen Jesteburg (südlich von Hamburg). Seither trägt das Schiff den Namen Wels.

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