ENI Nr. 04700340 - MMSI Nr. 211585520 04. Apr. 2020

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MS Minerva

Bild: MS Minerva ist ein klassisches Neckarschiff.
MS Minerva ist ein klassisches Neckarschiff.
Vor 91 Jahren, im Jahre 1929 erbaute man in Holland auf der Werft De Haan & Oerlemans in Heusden einen Schleppfrachter den man Minerva nannte. Was wohl aus dem Kahn geworden sein mag möchte man sich fragen. Hat der Kahn den Krieg überstanden?
Ja, das Schiff gibt es sogar heute noch und es heißt wie eh und je MINERVA. Die Minerva ist besonders häufig im Neckar anzutreffen.

Umrüstung zum Motorschiff 1962

Bild: Die MS Minerva ist 80 Meter lang und wurde bereits 1929 erbaut.
Die MS Minerva ist 80 Meter lang und wurde bereits 1929 erbaut.
Der Schleppkahn ging nach seiner Auslieferung 1929 direkt an den Neckar, nach Hassmersheim. Dort tat er Dienst für PM Iffinger. Erst 43 Jahre später, 1962 entschloss man sich das Schleppschiff zum Gütermotorschiff umzurüsten und baute eine MWM Maschine mit 580 PS ein. Fortan fuhr Minerva eigenständig und war nicht mehr auf Schleppschiffe angewiesen.
Der Schleppkahn war ursprünglich nur 67 Meter lang, mit einer Tonnage von 902 Tonnen. Irgendwann erfolgte die Verlängerung auf 85 Meter, was die Tragkraft auf 1225 Tonnen erhöhte. Zu welchem Zeitpunkt dies geschah, ist leider nicht geklärt.

Bild: GMS Minerva, ein schnuckeliges Schiffchen wie die Kapitänin sagt.
GMS Minerva, ein schnuckeliges Schiffchen wie die Kapitänin sagt.
Das Schiff war bis vor kurzem immer in Hassmersheim am Neckar gemeldet. Erst 2011 erwarb Claudia Hein die Minerva, woraufhin sie ihren Heimathafen jetzt in Traben Trarbach an der Mosel hat.

Die zuletzt gemeldete Position der MS Minerva war hier.

Operationsgebiet der MS Minerva

Das hauptsächliche Operationsgebiet der Minerva verblieb aber auf dem Neckar. Meist pendelt das Schiff zwischen Stuttgart oder Plochingen und Kehl bzw. Straßburg.
Bild: GMS Minerva fährt mit Sand beladen stromaufwärts nach Stuttgart.
GMS Minerva fährt mit Sand beladen stromaufwärts nach Stuttgart.
Dabei transportiert die MS Minerva Sand stromaufwärts und kommt dann für gewöhnlich mit Schrott aus Stuttgart oder Plochingen zurück. Der Schrott wird an das Badische Stahlwerk in Kehl am Rhein geliefert wo er verhüttet wird. Auf der Rückreise wird dann wieder Sand aus der Region Straßburg mitgenommen.

Bild: GMS Minerva bei der Einfahrt in die Schleuse Besigheim.
GMS Minerva bei der Einfahrt in die Schleuse Besigheim.

Technische des GMS Minerva

Seit 1962 verfügt die Minerva über einen eigenen Antrieb und darf sich damit GMS (Gütermotorschiff) nennen. Ihre heutigen Daten sind wie folgt:
  • Länge: 85 Meter
  • Breite: 8,20
  • Tiefgang (max.): 2,75
  • Ladekapazität: 1225 Tonnen
  • Antriebsleistung: 580 PS
  • Maschinenhersteller: MWM (Motorenwerke Mannheim)
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